Willkommen bei Psychologie-im-Rettungsdienst

rettungsassistentHerzlich Willkommen im ersten Artikel meines neuen Blogs über Psychologie im Rettungsdienst. Ich freue mich, dass ihr hier seid und euch das Thema offensichtlich interessiert. In diesem ersten Artikel will ich euch erzählen was ich hier tun werde, was für Themen wir anschneiden wollen und was ihr für euren täglichen Dienst hier nützliches finden werdet. Also innerlich mal kurz den Melder auf lautlos stellen und ein paar Minuten investieren. Los gehts…

Warum ein Blog über Psychologie im Rettungsdienst?

Der Rettungsdienst ist eine spannende und vielseitige Branche in der viele interessante, mutige, engagierte und kompetente Menschen arbeiten. Meiner Erfahrung nach ist es jedoch häufig so, dass die Frage nach dem Fabrikat des nächsten Funkgerätes wichtiger ist, als die Frage wie wir mit den Hinterbliebenen nach einem Unfall, oder den beiden Kollegen die sich nicht leiden können, umgehen. Leider ist es so, dass zwar jeder bestätigen wird das z.B. PSNV-Angebote wichtig sind, aber in welchem RD-Bereich werden solche Angebote denn tatsächlich professionell aufgebaut und vorgehalten? Und so sieht es leider in vielen Bereichen aus, die den Rettungsdienst betreffen und mit psychologischem Wissen in Kontakt stehen. Mitarbeiterführung? Konfliktmanagement auf den Wachen? Burn-Out Prävention? Prävention und Hilfe bei Stoffmissbrauch? Gesprächsangebote nach kritischen Einsätzen? Alles Themen deren Wichtigkeit unbestritten sind, aber bei denen es oftmals an Wissen und Angeboten fehlt. An dieser Stelle soll dieser Blog ein wenig Hilfe und Unterstützung bieten. Wichtige, weil praxisnahe Themen verständlich und anwendbar aufbereitet.

Für wen ist der Blog?

Für alle die retten. Also in erster Linie für die Menschen die bei den Rettungsdiensten und der Feuerwehr Dienst tun. In zweiter Linie aber auch für die Kollegen bei der Polizei, dem THW, und nicht zuletzt den Menschen in den Notaufnahmen und „auf Station“.

Wer bist Du?

Mein Name ist Alexander Stötefalke. Ich bin 36 Jahre alt, lebe in Hildesheim und arbeite als Rettungsassistent. Daneben bin unter anderem als HP-Psychotherapie qualifiziert, und studiere Psychologie. Wer mehr wissen will klickt auf: Über mich

Geht es in Deinem Blog um PSNV, BurnOut, Kommunikation?

Nicht nur, aber bestimmt auch mal. Ich habe öfters den Eindruck gewonnen, dass Kollegen und Kolleginnen denken Psychologie im Rettungsdienst würde sich nur um PSNV, Posttraumatische Belastungen und freundlichen Umgang mit Patienten drehen. Das sind zweifelsohne wichtige Themen, die hier auch ihren Platz bekommen sollen, aber das Feld der Psychologie hat dem engagierten RD-Mitarbeiter und Mitarbeiterin viel mehr zu bieten. Ein paar Beispiele: Warum gehen bei Übergaben häufig wichtige Informationen verloren? Wie rede ich mit Patienten damit sie mir sagen was ich wissen muss? Wie beruhige ich Menschen die Schmerzen haben? Wie verbessere ich mein lernen in Fort- und Weiterbildung? Wie lösen wir als Wachenmitglieder den Konflikt zwischen diesen beiden Kollegen? Welche psychiatrischen Notfälle gibt es eigentlich? Wie kann ich den Stress der Arbeit auch auf der Arbeit lassen? Da gibt es noch soviel mehr, aber ich will nicht alles vorher verraten. 🙂

Ich hab da mal eine Frage, kann ich Dir die stellen?

Ja, aber sehr gerne sogar. Wenn genügend Fragen zusammen kommen wird es auf jeden Fall eine Briefkasten-Rubrik im Blog geben. Themenvorschläge für den Blog sind auch immer willkommen.

Wir haben bei uns das folgende Problem, kannst Du mal zu uns kommen?

Ja, man kann mich buchen. Als Berater für die konkreten Probleme in euren Rettungsdienst und natürlich auch immer gerne für Vorträge und Fortbildungen. Kontakt aufnehmen am besten unter: post@psychologie-im-rettungsdienst.de

Ich hoffe das ich euch ein wenig für diesen Blog und mein Thema begeistern konnte. Schreibt mir in die Kommentare was für Themen Ihr euch wünscht und wozu Ihr gerne mehr wissen würdet. In bälde gibt es dann den ersten inhaltlichen Artikel.

Einrücken…. 🙂

PS: Ich weiss hier sieht es noch ungemütlich und kahl aus. Ich arbeite dran… 🙂

 

Über Alexander Stötefalke

...lebt und rettet in einer Kleinstadt in Niedersachsen, studiert Psychologie und denkt, dass sich Gespräche im Rettungsdienst zu oft um Autos und Funkgeräte und zu selten um Personen, Ideen und dem Umgang mit diesen beiden drehen.
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